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StartseiteStanfourFanblogStanfour lies es in Gronau krachen

Stanfour lies es in Gronau krachen

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Geschrieben von: Lia Eck | 28. August 2011

Auf die Ohren 2011 so wars ...

So ihr lieben, zurück aus Gronau kann ich euch nun berichten, wie das Festival war. Nach einer über ­2-stündigen Anfahrt, bei der eine Gewitterfront über mir und meiner Begleitung hing, kamen wir dann in Gronau am Zielort an.
Das Museum an sich ist schon sehr sehenswert, und die Bühne der Jungs machte sich mit dem Gebäude im Rücken echt mal sehr gut. Alles lief bestens, und gegen 17:30 begann dann der Einlass, der Platz hinterm Museum füllte sich gemächlich und irgendwo konnte man in der Menge vernehmen, dass wohl 1500 Karten verkauft worden waren. Hättet ihr den Platz gesehen, dann konntet ihr erahnen, dass das proppenvoll werden würde.
Mit der Band Gum Bucket eine Band aus Gronau überzeugte mit gutem Rock und startete damit das abendliche Programm, nach dem am Nachmittag die kleinen Besucher auf ihre Kosten kamen. Eine kleine Umbauphase später stellte sich dann die Band A La Din aus den Niederlanden vor. Der Sänger hatte einen Spaß ­daran sich zwischen den Stücken mit dem Publikum zu unterhalten. Wer die Richtung Funk und Acid Jazz mag, ist bei den Jungs genau an der richtigen Stelle. Wieder folgte eine Umbauphase und dann betraten Timid Tiger aus Köln die Bühne und zeigten mal deutlich, wie gut sich Indie Pop anhören kann. Vor deren Auftritt kam dann leider eine etwas traurige Mitteilung, vonseiten der Veranstaltung, welche darüber berichtete, dass am selben Tag fünf Junge Erwachsene mit dem Auto schwer verunglückt seien und sie überlegt hatten, das Festival abzusagen, zwei der fünf Insassen sind verstorben.

Natürlich war es da angebracht einen Moment des Schweigens einzulegen um an die Verunglückten und ihre Angehörigen zu denken. So etwas ist ja nie schön. Die Veranstaltung lief dann langsam wieder an und der Moderator des Abends machte Stimmung für den­Hauptact des Abends, unsere Jungs von Stanfour. Ja und was soll ich sagen, Stanfour rockte mal so dermaßen die Bühne, das war einfach nur spitzenmäßig, man sah den Jungs deutlich die Lust und die Freunde an und diese Energie ging auch auf das Publikum über, just in dieser Zeit klarte der Himmel dann auch auf und Sterne ließen sich blicken. Wie man so schön doch immer sagt, „Wenn Engel reisen“ hier würde dann eher passen „Wenn Engel die Bühne rocken“ da kann Petrus es doch nicht regnen lassen.
Konstantin ­Rethwisch ging dann ebenfalls noch mal auf den tragischen Unfall ein, was ich sehr schön fand, da dass eben auch deutlich macht, dass so etwas an keinem einfach vorbei geht. Bis zum Schluss zeigten die Jungs eine Show, die sich gewaschen hat und die definitiv dazu beitragen dürfte, dass sie wieder ein paar mehr Fans gewonnen haben. Klar wie bei jedem Konzert waren sogar Fans von überall her angereist nur um die Jungs zu unterstützen und ihnen zu zeigen, wie gerne man sie hat.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen die Veranstalter haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet, das Festival war sehr gut organisiert.
Also kann man jedem „­AufdieOhren“ nur wärmstens empfehlen.
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