| 29. Juni 2010
Hier scheiden sich wieder einmal die Geister. Der Hafenausschuss diskutiert über eine neue Touristen-Attraktion und möchte die Mittelbrücke an den Südstrand verlegen. Viele bekannte Urlaubsorte an der Ostsee und in England sind bekannt für Ihre Seebrücken die weit ins Wasser ragen - Wenn es nach dem Hafenausschuss geht, soll nun auch Föhr eine in Wyk bekommen - anstelle der Mittelbrücke. Normalerweise wurden Seebrücken an Küstenorten mit flach auslaufenden Gewässern oder ohne Hafenanbindung gebaut, um auch dort Schiffen das anlegen zu ermöglichen. In Wyk würde dies jedoch nur eine Attraktion mehr für die Insel werden. Auch typisch für Seebrücken, abgesehen von der enormen länge die ins Meer führt, ist der Endbereich, der meist eine sehr große Fläche hat und auch oft bebaut wird. Hier könnte dann z.B. auch eine Eisdiele oder ein Café platz finden.Im bisherigen Mittelpunkt steht jedoch die Finanzierung. Laut Aussagen des Hafenausschusses würde diese mit bis zu 50 Prozent der Baukosten gefördert werden, jedoch bei einer ungefähren Gesamtsumme von fünf bis sechs Millionen Euro bleiben immernoch zwei, zwei ein halb Millionen über - Auch wir fragen uns woher nehmen!? Hierbei mit Blick auf die Stadtkasse in der bekanntermaßen reglose Ebbe herrscht. Beim Klimaschutz in Hinsicht auf die Materialien spinnen wir den Faden lieber gar nicht erst weiter. Wir sagen nur: Brauchen wir nicht.
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