Ca. 500 n Chr. erfolgte eine starke Verminderung der Bevölkerungszahl. Dies waren die Folgen in der Zeit der Völkerwanderungen. Dies macht sich bemerkbar anhand der geringen archäologischen Funde aus dem 6. bis 8. Jahrhundert. In der nachfolgenden Zeit stieg die Bev√∂lkerungszahl nun wieder stark an. Die Friesen wanderten aus Gegenden der Rheinmündung zuerst in die Festlandsmarsch und später in die Gebiete der heutigen nordfriesischen Inseln. Fast zur selben Zeit wurden die Inseln aus dem Norden von den Wikingern besetzt und besiedelt. Die Zahl der Gräber zu Wikinkerzeiten ist auf Föhr sehr groß, obwohl die Art dieser Bestattungen Einflüsse aus dem Westen, also von den Friesen, als auch dem Norden, der Wikinger aufweist.
Die eindrucksvollsten Zeugen dieser Zeit sind die "Burgen". Die sogenannte Lembecks-Burg bei Borgsum ist bis heute noch in den Grundzügen erhalten. Die kleinere Burg bei Utersum wurde im laufe des vorigen Jahrhunderts bereits abgetragen. Der Zweck dieser Burgen ist jedoch bis heute noch recht ungeklärt. Man vermutet, dass diese Burgen als Fluchtburgen für die einheimische Bevölkerung, den eingewanderten Friesen diente. Welche die vor- und frühzeitliche Bevölkerung vor Rabzügen der Wikinger schützen sollte, nicht wie lange angenommen, Burgen der Wikinger. Hierfür gibt es Anzeichen, wie die damalige Lage dieser Burgen, welche in dieser Zeit, als die Föhrer Marsch noch nicht eingedeicht, also offen war. In dieser Zeit führten Wasserläufe bis an die Föhrer Geest wie also auch an die Burgen welche daher auf Geesthöhen lagen, also von Wasser umschlossen wurden.
Bei Ausgrabungen in der Lembecks-Burg, welche einen Durchmesser von ca. 100m misst und von einem 8m hohen Ringwall umschlossen wird, fanden sich starke Spuren von Häusern welche aus Sodenwänden bestanden und Keramik aus dem 10. und 11. Jahrhunderts.
Das "Goldene Zeitalter" der nordfriesischen Inseln, Anfang des 17. Jahrhunderts begann mit dem Walfang. Holländische Reeder bevorzugten mit Vorliebe die nordfriesischen Seeleute. Es dauerte nicht lange und die Besatzungen bestanden teilweise komplett aus Seeleuten von Föhr, Sylt oder Amrum.
Da Fangfahrten nur in den Sommermonaten am Polarmeer durchgeführt wurden konnten, verließen die seefahrenden Männer meist Ende Februar und Anfang März die Heimat in Richtung Holland. Wie im März 1777 verließen allein 13 Schmacken mit ca. 100 Seefahrern an Bord die Insel Föhr.Wie der damals 12jährige Jens-Jacob Eschel deine erste Überfahrt im Jahre 1769 nach Amsterdam beschrieb.
Die Walfangschiffe wurden in Holand hergerichtet und stachen von da aus in See in Richtung Spitzbergen oder Grönland. Hatte das Schiff die volle Ladung, welches bei guten Fangverhältnissen wenige Wochen dauerte, kehrten diese spätestens im Nachsommer in ihre Heimathäfen zurück. Entsprechend der Dienstgrade wurden die Seefahrer an Ihrem Fang beteiligt. In manchen Jahren kehrten so die friesischen Seefahrer reich belohnt auf Ihre Inseln zurück um die Wintermonate bei Ihren Familien zu verbringen. Jedoch kehrten auch nicht selten einige ohne Lohn in Ihre Heimat zurück. Es kam nicht selten vor, dass Schiffe dem Eis zum Opfer fielen. So mussten diese Besatzungen auf die anderen Schiffe verteilt werden. So manche Familie musste so dann einen "Hungerwinter" überstehen und war auf die Solitarität der Dorfgemeinschaft angewiesen.
In der Mitte des 18. Jahrhunderts lichtete sich der Bestand der Wale durch eine rücksichtslose Jagd. Sie flüchteten tiefer in das schützende Packeis hinein. Die Verluste an Schiffen stiegen und die Fänge wurden geringer. Die Föhrer Seefahrer, welche bereits einen hohen Ausbildungsstandard besaßen, wandten sich so nun mehr und mehr der lokrativeren Handelsschifffahrt zu. Die Epoche des Föhrer Walfangs ging so zu Ende.
Die eindrucksvollsten Zeugen dieser Zeit sind die "Burgen". Die sogenannte Lembecks-Burg bei Borgsum ist bis heute noch in den Grundzügen erhalten. Die kleinere Burg bei Utersum wurde im laufe des vorigen Jahrhunderts bereits abgetragen. Der Zweck dieser Burgen ist jedoch bis heute noch recht ungeklärt. Man vermutet, dass diese Burgen als Fluchtburgen für die einheimische Bevölkerung, den eingewanderten Friesen diente. Welche die vor- und frühzeitliche Bevölkerung vor Rabzügen der Wikinger schützen sollte, nicht wie lange angenommen, Burgen der Wikinger. Hierfür gibt es Anzeichen, wie die damalige Lage dieser Burgen, welche in dieser Zeit, als die Föhrer Marsch noch nicht eingedeicht, also offen war. In dieser Zeit führten Wasserläufe bis an die Föhrer Geest wie also auch an die Burgen welche daher auf Geesthöhen lagen, also von Wasser umschlossen wurden.
Bei Ausgrabungen in der Lembecks-Burg, welche einen Durchmesser von ca. 100m misst und von einem 8m hohen Ringwall umschlossen wird, fanden sich starke Spuren von Häusern welche aus Sodenwänden bestanden und Keramik aus dem 10. und 11. Jahrhunderts.
Das "Goldene Zeitalter" der nordfriesischen Inseln, Anfang des 17. Jahrhunderts begann mit dem Walfang. Holländische Reeder bevorzugten mit Vorliebe die nordfriesischen Seeleute. Es dauerte nicht lange und die Besatzungen bestanden teilweise komplett aus Seeleuten von Föhr, Sylt oder Amrum.
Da Fangfahrten nur in den Sommermonaten am Polarmeer durchgeführt wurden konnten, verließen die seefahrenden Männer meist Ende Februar und Anfang März die Heimat in Richtung Holland. Wie im März 1777 verließen allein 13 Schmacken mit ca. 100 Seefahrern an Bord die Insel Föhr.Wie der damals 12jährige Jens-Jacob Eschel deine erste Überfahrt im Jahre 1769 nach Amsterdam beschrieb.
Die Walfangschiffe wurden in Holand hergerichtet und stachen von da aus in See in Richtung Spitzbergen oder Grönland. Hatte das Schiff die volle Ladung, welches bei guten Fangverhältnissen wenige Wochen dauerte, kehrten diese spätestens im Nachsommer in ihre Heimathäfen zurück. Entsprechend der Dienstgrade wurden die Seefahrer an Ihrem Fang beteiligt. In manchen Jahren kehrten so die friesischen Seefahrer reich belohnt auf Ihre Inseln zurück um die Wintermonate bei Ihren Familien zu verbringen. Jedoch kehrten auch nicht selten einige ohne Lohn in Ihre Heimat zurück. Es kam nicht selten vor, dass Schiffe dem Eis zum Opfer fielen. So mussten diese Besatzungen auf die anderen Schiffe verteilt werden. So manche Familie musste so dann einen "Hungerwinter" überstehen und war auf die Solitarität der Dorfgemeinschaft angewiesen.
In der Mitte des 18. Jahrhunderts lichtete sich der Bestand der Wale durch eine rücksichtslose Jagd. Sie flüchteten tiefer in das schützende Packeis hinein. Die Verluste an Schiffen stiegen und die Fänge wurden geringer. Die Föhrer Seefahrer, welche bereits einen hohen Ausbildungsstandard besaßen, wandten sich so nun mehr und mehr der lokrativeren Handelsschifffahrt zu. Die Epoche des Föhrer Walfangs ging so zu Ende.




